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04.09.2010

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Shirov sorgt für Feuer auf dem Brett
Vier Weltklassespieler nehmen beim Shanghai Masters teil, die besten zwei qualifizieren
sich für das Bilbao Masters, das gleich im Anschluss an das Turnier in
Shanghai stattfindet. Pessimisten rechnen bei einer solchen Ausgangssituation
mit vielen blutleeren Remispartien. Tatsächlich endeten beide Partien der
zweiten Runde des Grand Slam Masters in Shanghai Remis, doch langweilig war
die Runde nicht. Zwar demonstrierte Vladimir Kramnik, der mit Schwarz gegen
Wang Hao spielte, warum er so schwer zu schlagen ist, und strebte aus der Eröffnung
heraus konsequent Vereinfachungen an, aber dafür war die Partie zwischen
Levon Aronian und Alexei Shirov um so aufregender. Shirov opferte bereits im
17. Zug einen Läufer, was zu einem faszinierenden taktischen Schlagabtausch
führte, der bis ins Endspiel hinein anhielt. Nach zwei Runden führt
damit weiter Levon Aronian, der gestern gegen Wang Hao gewinnen konnte.
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04.09.2010

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Konzentration und Einsatz: Der LGA-Cup in Nürnberg
Der LGA-Cup ist ein Turnier, wie es sich viele Schachspieler wünschen:
Angenehme Atmosphäre, starke Spieler, gute Presse, gute Preise. So wundert
es nicht, dass auch der diesjährige 7.LGA-Cup mit 190 Teilnehmern vollständig
ausgebucht ist. Entsprechend breit ist die Spitze: Nach drei Runden liegen elf
Spieler mit 3 aus 3 gemeinsam in Führung, darunter Arik Braun und David
Baramidze. Sieben Runden werden beim LGA-Cup gespielt und das verlangt Kampfgeist,
denn wer am Ende in den Preisrängen ganz oben stehen will, der darf sich
keinen Ausrutscher und nicht viele Remis erlauben. IM Georgios Souleidis schickt
Bilder und einen Zwischenbericht.
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Bericht und Bilder... |
04.09.2010

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Ukrainer gewinnt in Rosenheim
Die Chancen, dass ein Vovk die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft in
Rosenheim gewinnt, standen gut. Mit einer Elo-Zahl von 2561 lag Yuri Vovk aus
der Ukraine auf Platz der Setzliste, auf Platz zwei folgte sein jüngerer
Bruder Andrey mit 2522. Allerdings schien sich Yuri Vovk mit der Favoritenrolle
schwer zu tun, denn am Ende kam er auf nur 4 Punkte aus 9 Partien und landete
auf dem achten Platz. So blieb es Andrey vorbehalten, die Familienehre zu retten,
was er auch tat. Er erzielte 6 Punkte aus 9 Partien und wurde alleiniger Erster.
Mit einem halben Punkt weniger teilten sich der Ungar Denes Boros und Andreas
Heimann (Bild) aus Deutschland die Plätze zwei und drei. Damit war Heimann
bester Deutscher.
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03.09.2010

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Schachfestival in Graz
Der Steyrische Schachverband führt derzeit in Graz ein Schachfestival durch, das
neben einem WGM-Turnier und einem IM-Turnier mehrere Open umfasst. Favoritin des
Frauenturniers ist Eva Moser (Bild), die nach 6 Runden mit 5,5 Punkten zusammen mit
Caroline Lujan das Feld auch anführt. Im IM-Turnier liegen Patrick Zelbel und
Peter Schreiner in Führung (3,5 P.). Im A- Open haben Georg Mohr und Alexander
Fauland die Spitze übernommen (5 P.)
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03.09.2010

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Spanisch-chinesische Schachwochen
Heute starteten mit der ersten Runde des Shanghai Masters eine Art
spanisch-chinesische Schachwochen. Zum Auftakt spielen vier Spieler im Shanghai
Masters (3.-8. September): Aronian, Shirov, Kramnik und Wang Hao. Die besten
Zwei qualifizieren sich für das Bilbao Masters (9.-15. Oktober), wo sie auf die
gesetzten Magnus Carslen und Viswanathan Anand treffen. Kurz danach reisen Anand
und Carlsen weiter nach Nanjing. Hier findet gleich im Anschluss (18.-30.
Oktober) das Pearl Spring Turnier mit sechs Spielern statt. In der heutigen
ersten Runde des Shanghai Master gewann Aronian gegen Wang Hao. Kramnik und
Shirov trennten sich remis.
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03.09.2010

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TV ChessBase: Schach mit Gustafsson
Zwischen zwei Schachreisen nach Spanien findet GM Jan Gustafsson heute Zeit, als
Gast von TV ChessBase die Sendung aufzuwerten. Er berichtet von der spanischen
Mannschaftsmeisterschaft und macht außerdem Werbung in eigener Sache. Das sollte
niemand verpassen. Deswegen ist die heutige Sendung auch kostenlos.
TV ChessBase: ab 17 Uhr. Am
Mikrofon: Jan Gustafsson (und Moderatoren)
(Kostenloser Zugang für Fritz 12-
Premiummitglieder und heute auch für alle Nicht-Premiummitglieder.)
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03.09.2010

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LGA-Open: Eröffnungsrunde mit Überraschungen
Gestern begann in Nürnberg in den Räumen des Namenssponsors das 7. LGA-Open. Mit
188 Teilnehmern ist das Turnier wie jedes Jahr ausgebucht. Im Feld befinden sich
64 Titelträger, darunter 19 Großmeister. Zu den Favoriten auf den Turnierseige
gehören u.a. Jonny Hector und Lubomir Ftacnik. Aber auch die deutschen
Spitzenspieler Rainer Buhmann, Klaus Bischoff, Arik Braun oder David Baramidze
werden in den Kampf um den Turniersieg sicher ein Wort mitreden wollen. In der
ersten Runde gab es allerdings schon ein paar Überraschungen. So nahm die
Erfurter FIDE-Meisterin Doreen Troyke Großmeister Jens-Uwe Maiwald einen halben
Punkt, womit der GM laut eigener Aussage "noch gut bedient" war.
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03.09.2010

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Den lästigen Druck...
... auf seine Stellung wollte Schwarz in dieser Partie aus der spanischen Mannschaftsmeisterschaft endlich abschütteln. Was ist Ihrer Meinung nach dazu der beste erste Schritt?
A) 17...Kh8
B) 17...f5
C) 17...Db6+ 18.Kh1 und dann 18...f5
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02.09.2010

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Kamsky gewinnt Baku Open
Am Sonntag endete in Baku ein stark besetztes Open. Trotz einer Niederlage gegen
Rauf Mamedov gewann Gata Kamsky mit 7,5 Punkten nach 9 Runden. Vier Spieler
kamen auf 7 Punkte: Emil Sutovsky, Aleksej Aleksandrov, Asghar Golizadeh und als
bester einheimischer Spieler Nijat Azad Oglu Abasov. Leyla Javakhishvili holte
als beste Frau im Feld 6,5 Punkte. Insgesamt 157 Spieler nahmen teil.
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02.09.2010

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Schach für "E-Gamer": Battle vs. Chess
Bekanntlich wurde Schach bzw. sein Vorläufer Chaturanga einst als Kriegsersatz oder Schlachtensimulation ins Leben gerufen. Im Laufe seiner über tausend Jahre alten Geschichte erfuhr das Spiel eine immer größere Abstraktion und so sind heute in den symbolisierenden Figuren die einstigen Kämpfer des Urschachs kaum noch zu erkennen. Aber das muss ja nicht so sein. Mit Battle vs. Chess gibt es jetzt ein Schachprogramm, bei dem der Kampf im Vordergrund steht. Die Figuren werden hier wieder zu Kriegern und sind mit so großem Realismus detailgetreu in Szene gesetzt, dass die Grafikkarte bei den Actionszenen ordentlich in Schwitzen kommt. "Ein Schachprogramm, bei dem auch verwöhnte E-Gamer nichts zu mäkeln haben", meint Dr. René Gralla, der sich das Programm näher angeschaut hat.
Rezension... |
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